In den Anfängen des Bergbaues wurde das Erz in "Sackzügen" zur Verarbeitung geschleppt. Das abgebaute Erz wurde in Säcke gefüllt, deren Unterseite mit Schweinshaut verstärkt war. Diese Säcke wurden von den Bergleuten auf einem Gestell oder einem Schlitten ins Tal gebracht. Seit dem 16. Jahrhundert wurden Transportwägen, so genannte "Hunte", auf Rädern verwendet. "Sackzieher" transportierten die mit Säcken beladenen Hunte ins Tal.
An Stelle des Sackzuges wurde in den Jahren von 1810 bis 1870 ein Fördersystem mit Stollen und Schächten errichtet, um den Transport der gewonnenen Erze auf einem einzigen Hauptförderweg zu ermöglichen. Mit Grubenhunten auf Schienen wurde das Erz aus dem Berg heraus zu den Behältern geschafft.
Pferdefuhrwerke hatten das Erz von den Gruben am Berg zu den Hochöfen ins Tal weitertransportiert. 1810 wurde die erste Eisenbahn beim Erzberg angelegt, seit 1831 wurde ein System aus mehreren Bahnen aufgebaut, das um den Berg führte. Die geförderten Erze oberhalb dieses Haupttransportweges wurden durch Schächte
auf das Niveau der Bahn befördert. Die unterhalb foerderung4gewonnenen Bodenschätze wurden auf Fördergefäße (adaptierte Eisenbahnwagen) verladen. Die mit Erz befüllten Wagen wurden von einem mit Wasser gefüllten, talwärts fahrenden Wagen nach oben gezogen.
Der Einsatz von Baggern zum Verfüllen machte es nötig, das Fassungsvermögen der Hunte zu vergrößern: von 7 Tonnen wurde die Nutzlast auf 32 Tonnen ausgebaut. 1951 übernahmen Schwerlastkraftwagen die Funktion der Schienenhunte. Die ersten SLKW konnten eine Nutzlast von 15 t befördern. Seit dem Jahr 1963 werden bis zu 120 t Gestein mit den SLKW transportiert, der Transport des abgebauten Erzes war nicht mehr an Gleise gebunden.
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