Unvorstellbare 195 Tonnen, das ist so viel wie insgesamt 130 durchschnittliche Familienautos auf die Waage bringen, wiegt dieses stählerne Monster, vor dem Sie jetzt stehen! Mehr als 70 Jahre hat dieser Elektrobagger von Menck & Hambrock bereits auf dem Buckel – und heute ist er eine wahre Rarität, denn weltweit sind nur mehr zwei dieser überaus beeindruckenden Maschinen erhalten, seine „Brüder“ wurden bereits vor langer Zeit verschrottet und eingeschmolzen.
Angetrieben wurde der 1943 in den Dienst gestellte Bagger von einem 327 PS starken Motor mit 500 Volt Gleichstromversorgung. Die Arbeitsleistung dieses eisernen Monsters lag bei 225 Tonnen Material pro Stunde. Allerdings, Geschwindigkeitsjunkies könnten jetzt enttäuscht sein, mit seinen Raupenbändern erreichte der Menck & Hambrock-Elektrobagger Höchstgeschwindigkeiten von nur 1 km/h – Rennen war damit also keines zu gewinnen.
Am Erzberg wurde die „Nummer 24“ im Jahre 1970 endgültig abgestellt.
Der erste Bagger am Erzberg überhaupt wurde indes im Jahre 1910 in Betrieb genommen und damals noch mit Dampf betrieben. Heute wird am Erzberg mit wesentlich moderneren Technologien experimentiert – unter anderem werden jetzt auch einige der Schwerlastkraftwagen über eine Oberleitung mit Strom versorgt.
An unimaginable 195 tons – equivalent to about 130 average family cars – is the weight of the steel giant before you. This electric excavator from Menck & Hambrock is more than 70 years old and is now a true rarity: only two of these impressive machines survived worldwide; their “brothers” were scrapped long ago.
Commissioned in 1943, the excavator was powered by a 327-horsepower motor supplied with 500 volts of direct current. Its operating capacity was 225 tons of material per hour. Speed enthusiasts may be disappointed, however: with its crawler tracks, the excavator reached a maximum speed of just 1 km/h.