Bis zu dreimal täglich lässt man’s am Erzberg heute krachen: in der Früh, mittags und abends wird gesprengt und mit einer einzigen Detonation werden bis zu 60.000 Tonnen Material von den Abbauetagen heruntergeschossen. Mit einem Schusssignal wie diesem wurden früher die Sprengzeiten ersichtlich gemacht, indem der obere Balken waagrecht gestellt und der Korb aufgezogen wurde. Solche oder ähnliche Signale standen früher über den gesamten Erzberg verteilt an jeder Zufahrtsmöglichkeit zum Tagbau. Derart große Signale wie dieses standen auf den Hauptzufahrten.
Die innere Uhr der Eisenerzer wird vermutlich nach den Sprengzeiten am Erzberg gestellt – denn jeder Eisenerzer hört schon als Kind die Sprengungen im Tagbau. Heute geht man mit den Stadtbewohnern übrigens etwas gnädiger um als in früheren Tagen, da wurde zum Teil nämlich auch mitten in der Nacht geschossen.
Up to three times a day, blasting still takes place at the Erzberg – in the morning, at midday, and in the evening. A single detonation can dislodge up to 60,000 tons of material. Signals like this one were once used to announce blasting times by setting the top beam horizontally and raising the basket. Such signals were positioned at all access routes to the open pit, with large ones like this at the main entrances.
The internal clock of Eisenerz residents is likely set by blasting times – people grow up hearing the explosions. Today, city residents are treated more considerately than in the past, when blasting sometimes occurred in the middle of the night.